Ein weites Feld – Literarischer Streifzug durch den Prenzlauer Berg

Blick von der Spandauer Vorstadt zum Prenzlauer Berg
Blick von der Spandauer Vorstadt zum Prenzlauer Berg

In den Gründerjahren als Arbeiterquartier aus dem Boden gestampft, lernte Käthe Kollwitz hier das soziale Elend der Massen kennen. Zu DDR-Zeiten zog der baulich vernachlässigte Stadtbezirk mehr und mehr junge Kreative an, die leer stehende Wohnungen besetzten und sich mit ihrer Kunst dem offiziellen Kulturbetrieb verweigerten. Längst zum Viertel der Besserverdienenden avanciert, muss man sich schon der Texte von Daniela Dahn, Adolf Endler, Wladimir Kaminer, Klaus Kordon oder Günter Grass versichern, um noch eine Vorstellung davon zu gewinnen, dass es hier ein Leben vor dem Leben gab.

Lesetipp! Wolfgang Feyerabend: Berlin. Eine literarische Entdeckungsreise, 3. durchgesehene Auflage, Lambert Schneider Verlag, Darmstadt 2012