Die Luisenstadt – Vom Engelbecken nach Bethanien

Offizin des Krankenhauses Bethanien, Arbeitsplatz Theodor Fontanes
Offizin des Krankenhauses Bethanien, Arbeitsplatz Theodor Fontanes

1802 nach Königin Luise benannt, erlebte das Viertel ab 1850 einen rasanten Aufschwung, der sich noch an baulichen Zeugnissen wie der St. Michaelkirche, dem einstigen Krankenhaus Bethanien oder den gründerzeitlichen Wohn- und Gewerbehöfen ablesen lässt. Zahlreiche Namen der Kulturgeschichte – von Theodor Fontane bis Joachim Fest – sind mit dem Stadtteil verknüpft. Der nördliche Bereich wurde 1920 dem neu gegründeten Stadtbezirk Mitte angegliedert, der südliche dem Stadtbezirk Kreuzberg. Nach dem Mauerbau vollends getrennt, erfüllt das Quartier heute eine Brückenfunktion in der wiedervereinten Stadt.

Lesetipp! Wolfgang Feyerabend: Von Alex bis Zoo. Literarische Orte in Berlin, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 2011