Vom Expressionismus ins Exil – Eine Dichtergeneration zwischen 1900 und 1933

Nach der Wende zum 20. Jahrhundert trat eine junge Dichtergeneration hervor, deren Texte aufhorchen ließ. Weltuntergangsstimmung wechselte in den Arbeiten mit der tiefen Sehnsucht nach Menschheitserlösung. Dieser „Notschrei“, wie ihn Hermann Bahr nannte, bediente sich zugleich völlig neuer sprachlicher Ausdrucksmittel. Das lateinische expressio gab denn der Literaturbewegung auch ihren Namen, und Berlin wurde eines der Zentren. Rund um den Nollendorfplatz befanden sich die bevorzugten Treffpunkte der jungen Literaten, zu denen Georg Heym, Jakob van Hoddis und Else Lasker-Schüler zählten.

Lesetipp! Wolfgang Feyerabend: Berlin. Eine literarische Entdeckungsreise, 3. unveränderte Auflage, Lambert Schneider Verlag, Darmstadt 2012

Viktoria-Luise-Platz
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