Mit Alfred Döblin und Joseph Roth durchs Scheunenviertel

Hof in der Almstadtstraße, ehemals Grenadierstraße
Hof in der Almstadtstraße, ehemals Grenadierstraße

Unabhängig voneinander beschrieben Alfred Döblin und Joseph Roth in den 1920er Jahren das von ostjüdischen Flüchtlingen geprägte Viertel unweit des Alexanderplatzes. Döblin war als 10-Jähriger mit der Mutter und den Geschwistern von Stettin nach Berlin übersiedelt; Roth kam nach dem Ersten Weltkrieg als junger Journalist aus Wien in die deutsche Hauptstadt und arbeitete hier für verschiedene Zeitungen. Auf den Spuren beider Autoren wandelnd, wird anhand ihrer Texte, so Döblins weltbekanntem Roman „Berlin Alexanderplatz“ oder Roths Reportagen „Nächte in Kaschemmen“, an ein Stück verloren gegangenes Berlin erinnert.

Lesetipp! Wolfgang Feyerabend/Thomas Raschke/Veit Stiller: Das Scheunenviertel und die Spandauer Vorstadt, L&H Verlag, Berlin 2016